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Er-/Ablebenversicherung

Allgemeine Erklärung über Lebensversicherung Er. u.-Ablebensversicherung in Österreich Unter dem Begriff Lebensversicherung werden alle Versicherungen verstanden, die biometrische Risiken wie Tod oder Invalidität absichern sowie Versicherungen, die der privaten Altersvorsorge dienen Eine Lebensversicherung ist eine Individualversicherung, die die wirtschaftlichen Risiken aus der Unsicherheit der Lebensdauer der versicherten Person wirtschaftlich absichert. „Der Versicherungsfall ist das Erleben eines bestimmten Zeitpunkts (Erlebensfall) oder der Tod des Versicherten während der Versicherungsdauer (Todesfall). Lebensversicherungen sind Personenversicherungen, da das versicherte Risiko in der Person liegt. Im Lebensversicherungsvertrag wird eine Versicherungsleistung vereinbart, die im Versicherungsfall an den Versicherungsnehmer oder einen anderen Bezugsberechtigten ausgezahlt wird. Die Versicherungsleistung wird im Versicherungsfall als Geldleistung erbracht. Die Höhe des durch den Versicherungsfall tatsächlich entstandenen wirtschaftlichen Schadens spielt dabei keine Rolle. Je nach vertraglicher Vereinbarung kann Tod während einer bestimmten Zeit (Todesfallversicherung), Erleben eines bestimmten Zeitpunktes (Erlebensfallversicherung), der Eintritt schwerer Krankheiten, die Berufs bzw. Arbeitsunfähigkeit , Pflegebedürftigkeit oder andere, direkt mit dem menschlichen Leben zusammenhängende Gefahren als Versicherungsfall bestimmt sein und eine Leistung auslösen. Wer wirklich liebt, der schützt umfassend Die Zukunft liegt vor uns, was sie für uns bringt, wissen wir nicht. Gut, wenn man daran denkt, sich richtig abzusichern. Damit es weitergeht, selbst wenn die eigene Gesundheit beeinträchtigt ist, wenn man seinem Beruf nicht mehr nachgehen kann oder wenn plötzlich der Partner verstirbt. Finanziell gut abgesichert sieht man dem Leben schon jetzt gelassener entgegen und kann beruhigt anseinen Plänen und Wünschen arbeiten Sichern Sie deshalb ab, was Sie wirklich lieben: Ihre Familie und sich selbst. Wir helfen Ihnen und Ihrer Familie finanzielle Sicherheit zu bieten. Schwere Krankheiten, Freizeitunfälle, Berufsunfähigkeit oder Schlimmeres werfen eine gesamte Familie aus der Bahn. Wenn Ihre Kinder noch klein sind oder Sie gerade ein Haus bauen, sollten Sie darüber nachdenken wie Sie Ihre Angehörigen im Fall des Falles absichern können. Durch eine Ab¬lebensversicherung lässt sich zumindest die finanzielle Komponente absichern. Ableben Familie ohne finanzielle Sorgen hinterlassen Ob wir frühzeitig aus dem Leben gerissen werden, können wir nicht beeinflussen. Wie es unserer Familie in so einem Fall finanziell geht, aber sehr wohl. Verantwortung übernehmen – auch über den Tod hinaus Übernehmen Sie Verantwortung für Ihren Partner, Ihre Familie oder Ihr Unternehmen und denken Sie darüber nach, was passiert, wenn Sie selbst einmal nicht mehr da sein sollten. Mit einer Ablebens-Versicherung können Sie Ihre Angehörigen vor finanziellen Engpässen schützen oder als Selbstständiger Ihr Unternehmen finanziell absichern. Möchten Sie, dass Ihre Familie in der gewohnten Umgebung bleiben kann, die Kredit raten weiter bezahlt werden und die Ausbildung Ihrer Kinder sichergestellt ist Bei der Ablebensversicherung (auch Risikoversicherung genannt) gibt es zwei Möglichkeiten: Absicherung der Angehörigen Die Höhe der Versicherungssumme hängt vom persönlichen Bedarf ab und kann frei gewählt werden. Allerdings gilt: Je höher die Versicherungssumme, desto höher die Prämie. Kreditbesicherung Viele Banken verlangen eine Risikolebensversicherung um im Ernstfall den Kredit rückführen zu können. Bei dieser Variante wird die Versicherungssumme der Ablebensversicherung von der Kredithöhe bestimmt. Unterschied zwischen Erlebens- und Ablebensversicherung In Österreich gibt es 2 Arten der Lebensversicherung bzw. eine Mischform. Die Unterschiede sehen Sie hier: Versterben nach Ablauf der Versicherungsdauer Versterben vor Ablauf der Versicherungsdauer Erlebens-Versicherung Auszahlung der Versicherungssumme + erwirtschafteter Gewinn Auszahlung der Versicherungssumme an den/die Begünstigte(n) (falls vorhanden) Ablebens-Versicherung Keine Auszahlung Auszahlung der vereinbarten Todesfallsumme Mischform Auszahlung der Versicherungssumme und des Gewinns an den/die Begünstigte(n) Auszahlung der Versicherungssumme Achtung: Machen Sie sich mit Begriffen wie Tarifprämie, Gewinnbeteiligung oder Zahlprämie vertraut. Durch uns als Berater erfahren Sie welche Punkte bei der Entscheidung für eine Lebensversicherung berücksichtigt werden sollten. Verschaffen Sie sich außerdem einen Überblick über die zu erbringenden Leistungen. Bestimmung der Versicherungsleistung • Konventionelle Lebensversicherung: Die Versicherungsleistung wird als fester Geldbetrag in einer bestimmten Währung vereinbart. • Fondsgebundene Lebensversicherung: Die Versicherungsleistung wird in Anteilseinheiten eines Fonds vereinbart. • Indexgebundene Lebensversicherung: Die Versicherungsleistung wird auf Basis eines anderen Index vereinbart. Art der Versicherungsleistung • Kapitalversicherung: Einmalige Leistung durch Zahlung eines Kapitals. • Beitragsbefreiung: Die Leistung wird in Form der Befreiung von der weiteren Beitragszahlung erbracht. Die vereinbarten Leistungen bleiben trotz des Wegfalls der Beitragszahlungspflicht bestehen. (Term-Fix-Versicherung, Ausbildungsversicherung, Aussteuerversicherung, Geburtenversicherung, Berufsunfähigkeitszusatzversicherung). • Rentenversicherung: Laufende Auszahlung als vom Überleben abhängige Rente. Anzahl der versicherten Personen • Versicherung auf ein Leben: Eine versicherte Person. • Versicherung auf verbundene Leben: Die Leistung wird dann erbracht, wenn, je nach Vereinbarung, die erste oder letzte meist zweier oder mehrerer versicherten Personen stirbt. Risikoversicherung Die Risikoversicherung gibt es in verschiedenen Ausprägungen. Ihnen gemeinsam ist, dass nur dann eine Leistung seitens des Lebensversicherers fällig wird, wenn der Versicherungsfall (beispielsweise Tod, dann als Risikolebensversicherung bezeichnet, oder Berufsunfähigkeit, dann als Berufsunfähigkeitsversicherung bezeichnet) während der Versicherungsdauer eintritt. Tritt der Versicherungsfall während der Versicherungsdauer nicht ein, werden keine Leistungen fällig. Der Beitrag wird nur für das Versprechen des Lebensversicherers gezahlt, im Versicherungsfall eine Leistung zu erbringen, und ist daher wesentlich niedriger als der Beitrag zu einer Kapitallebensversicherung Anwendungsbeispiele sind: • Absicherung von wirtschaftlich abhängigen Angehörigen • Sicherung von Verbindlichkeiten • Trägertarif für eine oder mehrere Zusatzversicherungen (Berufsunfähigkeits-Zusatzversicherung) Am häufigsten ist die Risiko-Lebensversicherung. Sie zahlt bei Tod der versicherten Person die versicherte Todesfallsumme (Versicherungssumme) an die Bezugsberechtigten aus. Dies gibt es ausgestaltet mit gleich bleibender oder fallender Versicherungssumme. Letztere wird meist zur Sicherung von Darlehen mit kontinuierlicher Tilgung verwendet. Die Versicherungssumme nimmt dabei im Lauf der Zeit in gleichem Maß ab (Annuität), wie das Darlehen getilgt wird. Sie wird in diesem Zusammenhang von Banken auch in Verbindung mit Darlehens- und Kreditverträgen als sogenannte Restschuldversicherung angeboten. Häufig ist – zur Sicherheit des Kreditgebers – der Abschluss einer solchen Restschuldversicherung Voraussetzung der Kreditgewährung. Verbundene Leben Daneben gibt es als Sonderfall noch die Risiko-Lebensversicherung auf verbundene Leben. Bei dieser Form der Risiko-Lebensversicherung gibt es mehrere versicherte Personen. Die versicherte Todesfallleistung wird nur einmal beim Tod einer versicherten Person während der Versicherungsdauer fällig. Die Risiko-Lebensversicherung auf verbundene Leben dient der gegenseitigen Absicherung wirtschaftlich voneinander abhängiger Personen (Geschäftspartner, Lebensgemeinschaften, Ehepaare ohne Kinder). Kapitalbildende Versicherung Kapitalbildende Lebensversicherungen zeichnen sich dadurch aus, dass sie, meist neben sehr unsicheren Leistungen, auch sichere oder fast sichere Leistungen vorsehen. Diese sicheren oder fast sicheren Leistungen müssen für jeden einzelnen Vertrag angespart werden. Der Versicherer muss also für jeden einzelnen Vertrag das zur (fast) sicheren Leistung benötigte Kapital bis zu der Fälligkeit der Leistung bilden. Nur unsichere Leistungen können nach dem Versicherungsprinzip finanziert werden, wo die wenigen Leistungsfälle aus den Beiträgen der nicht Betroffenen bezahlt werden. Kapitalbildende Versicherungen sind also solche, die wegen der hohen Wahrscheinlichkeit der Leistungsfälligkeit einen wesentlichen Sparprozess beim Versicherer erfordern. Diese Beschreibung zeigt aber zugleich, dass es keinen grundsätzlichen Unterschied zwischen kapitalbildenden Versicherungen und anderen gibt, sondern es sich um eine traditionelle Unterscheidung handelt. Versicherer müssen für alle Versicherungen Kapital bilden, als kapitalbildend werden diejenigen bezeichnet, für die dies in einem besonders hohen Umfang gilt. Die klassische Form der kapitalbildenden Versicherung ist die gemischte Lebensversicherung, eine Lebensversicherung auf den Todes- und den Erlebensfall. Die Leistung (Versicherungssumme) wird fällig bei Tod bzw. Erleben des Ablaufs. Da auf jeden Fall eine Leistung erbracht wird, nämlich entweder bei Tod vor oder Erleben des Vertragsendes, muss die mindestens zu erbringende Leistung vom Versicherer für jeden einzelnen Vertrag angespart werden. Stirbt der Versicherte aber sehr früh, kommt es zu einer wesentlich höheren Leistungspflicht als der bisher angesparte Betrag, die nur nach dem Versicherungsprinzip finanziert werden kann. Die gemischte Lebensversicherung in ihren verschiedensten Formen, auch fondsgebunden, ist in vielen Ländern die vorherrschende Form der Lebensversicherung. Auch die Rentenversicherung ist eine kapitalbildende Versicherung. Hier wird unterschieden zwischen der sofortbeginnenden Rentenversicherung, bei der nach Zahlung eines Einmalbeitrages sofort die Rentenzahlung beginnt, und der aufgeschobenen Rentenversicherung, wo die Rentenzahlung erst nach einer gewissen Zeit, der Aufschubzeit, beginnt. Letztere kann die Zahlung eines Einmalbeitrag oder, sehr häufig, eine laufende Beitragszahlung bis zum Ende der Aufschubzeit vorsehen. Bei vorzeitigem Tod während der Aufschubzeit wird meist wenigstens die Summe der bisher gezahlten Beiträge als Todesfallleistung gezahlt, so dass traditionelle Rentenversicherungen während der Aufschubzeit kein tatsächliches Todesfallrisiko beinhalten, sondern nur das Erlebensfallrisiko während des Rentenbezugs. Es ist sehr wahrscheinlich, dass eine gewisse Zahl von Rentenzahlungen erfolgt, da ein vorheriger Tod unwahrscheinlich ist. Daher wird auch für diese zukünftigen Rentenzahlungen Kapital angesammelt werden. Die weiteren Rentenzahlungen werden dann immer unwahrscheinlicher, so dass die Finanzierung nach dem Versicherungsprinzip schleichend gegenüber dem Ansparen Vorrang erhält. Bei zufällig sehr langem Leben ergeben sich aber wesentlich höhere Gesamtleistungen als tatsächlich Beiträge gezahlt wurden. Es kann auch vereinbart werden, dass in der Anfangszeit des Rentenbezugs die Zahlungen auch dann noch erfolgen, wenn die versicherte Person schon verstorben ist, die sogenannte Garantiezeit. In einigen Ländern wird die aufgeschobene Rentenversicherung als ein befristeter Sparvertrag verkauft, mit dem Versprechen, mit dem angesparten Betrag am Ende der Frist eine sofortbeginnende Rentenversicherung erwerben zu können. Der Umrechnungsfaktor, mit dem aus dem Betrag die sich ergebende Rente bestimmt wird, kann schon bei Vertragsabschluss vereinbart sein, liegt aber oft im freien Ermessen des Versicherers. Typische Anwendungen sind: • Kapitalanlage, Sparprodukt. • Hinterbliebenenvorsorge, aber auch zur Deckung der Erbschaftsteuer, sogenannte unechte (Erbschaftsteuerversicherung). • Kombinationsprodukt zur Familienabsicherung und zum Kapitalaufbau (meist mit dem Ziel Altersvorsorge) • Darlehenssicherung, insbesondere im Zusammenhang mit Immobilienfinanzierungen • Rückdeckung von Pensionszusagen in der betrieblichen Altersvorsorge (Rückdeckungsversicherung) • In Sonderformen Kapitalanlage für einen bestimmten Zweck, der auch dann erreicht werden soll wenn der Anleger das Ende des Sparvorgangs nicht selbst erlebt (die Ausbildungsversicherung und die Aussteuerversicherung). Will man die kapitalbildende Lebensversicherung in verschiedene Ausprägungen und Gruppen unterteilen, so ist scharf zwischen Verkaufsbezeichnungen und Versicherungsformen zu trennen. Versicherungstechnisch gehören beispielsweise die Erbschaftsteuer-, die Vermögensnachfolge- und die Sterbegeldversicherung zur gleichen Versicherungsform und unterscheiden sich bei vielen Lebensversicherern technisch meist nicht. Vor diesem Hintergrund ergibt sich folgende technische Unterteilung: • Versicherung auf den Todes- und Erlebensfall oder gemischte Lebensversicherung (kapitalbildende Kapital-Lebensversicherung) Sowohl der Todesfall vor als auch das Erleben des Endes der Vertragslaufzeit (Ablauf) stellen einen Versicherungsfall dar und führen zur Leistung der vereinbarten Versicherungssumme. Bei diesen Verträgen kann die Versicherungssumme bei Tod auch niedriger oder höher als die Versicherungssumme bei Erleben sein. In dem Fall hat die Versicherung insoweit reinen Todesfall- oder Erlebensfall. • Lebenslange Todesfallversicherung (z. B. in Form einer Sterbegeldversicherung) Die Leistung wird erbracht, wenn die versicherte Person stirbt oder ein vereinbartes, sehr hohes Lebensalter erreicht. Die Beitragszahlungsdauer dieser Lebensversicherung endet häufig mit einem bestimmten Alter (etwa 80 Jahre). Danach bleibt die Lebensversicherung beitragsfrei bestehen. Manche Verträge bieten die Möglichkeit, am Ende der Beitragszahlungsdauer eine Erlebensfallleistung abzurufen, so dass die Lebensversicherung beendet wird oder mit einer reduzierten Versicherungssumme bestehen bleibt. Der Vertrag entspricht damit letztlich einer gemischten Versicherung mit sehr spätem Ablauf. • Kapitalbildende Versicherung auf zwei verbundene Leben Bei dieser Variante gibt es zwei versicherte Personen. Die Versicherungssumme wird nur einmal beim Tod der zuerst sterbenden versicherten Person während der Versicherungsdauer, spätestens aber beim vereinbarten Ablauf fällig (Versicherung auf den ersten Tod). Seltener gibt es auch Verträge, bei denen erst beim Tod beider Versicherten gezahlt wird bzw. wenn einer der beiden überlebt (Versicherung auf den zweiten Tod). Fälschlicherweise wird die Versicherung auf verbundene Leben auch als „Verbundene Lebensversicherung“ bezeichnet. Eine verbundene Lebensversicherung ist eine Lebensversicherung, die mehrere Leistungsarten kennt. So die Kapital-Lebensversicherung, die Leistungen bei Erleben des Vertragsendes sowie auch im Todesfall vorsieht. • Termfix-Versicherung (z. B. in Form einer Ausbildungsversicherung) Bei der Termfix-Versicherung wird die Versicherungssumme stets zu einem vorbestimmten Termin (daher Termfix) fällig. Versichert ist hier die Beitragszahlung. Stirbt die versicherte Person (meist der Beitragszahler), entfällt die weitere Beitragszahlungspflicht ohne Folgen für die Höhe der Leistung. Das Risiko liegt also in dem zu frühen Tod des Beitragszahlers, da hierdurch die Pflicht zur Zahlung der zur Finanzierung der Versicherungssumme bei Ablauf benötigten Beiträge entfällt. Ähnlich sind Heirats- und Geburtenversicherungen, bei denen allerdings zusätzlich auch noch der Zeitpunkt der Leistung davon abhängt, wann eine zweite versicherte Person heiratet oder ein Kind bekommt. Wenn dies bis zu einem bestimmten Zeitpunkt nicht geschieht, wird dann dennoch die Leistung ausgezahlt. • Erlebensfallversicherungen, zumeist nur in Form von Rentenversicherungen Fondsgebundene Versicherung Die fondsgebundene Lebensversicherung und die fondsgebundene Rentenversicherung (seltener die indexgebundene Lebensversicherung) sind kapitalbildende Lebensversicherungen, bei denen der gesamte Leistungsanspruch oder wenigstens ein wesentlicher Teil direkt an die Wertentwicklung von bestimmten vertraglich vereinbarten Finanzinstrumenten, meist Fondsanteile, oder andere Indices gebunden ist. Demzufolge übernimmt der Versicherer keine Verpflichtung, diese Leistung in einer absolut bestimmten Höhe zu erbringen. Inzwischen gibt es aber auch Formen, die eine Anlage in Garantiefonds vorsehen oder bei denen der Versicherer zusätzlich eine bestimmte Mindestleistung zusagt. Die Versicherer sind gesetzlich verpflichtet, die entsprechenden Verpflichtungen vollständig mit den betreffenden Finanzinstrumenten zu bedecken, bzw. im Fall von Indices mit Finanzinstrumenten, die den betreffenden Index möglichst genau abbilden. Die entsprechenden Kapitalanlagen des Versicherers werden damit auf Rechnung und Risiko des Versicherungsnehmers gehalten. Die Wertveränderungen bzw. Kapitalerträge dieser vertraglich bestimmten Kapitalanlagen gehen vollständig zu Lasten bzw. zu Gunsten der Versicherungsnehmer. Da die Kapitalanlage nicht von dem Versicherer im Hinblick auf seine eigene Risikominderung zur Absicherung einer Garantie oder zugunsten der Versicherungsnehmer zur Erzielung einer verlässlichen Ablaufleistung vorgenommen wird, sind die Ergebnisse der fondsgebundenen Versicherung meist sehr volatil und wenig vorherbestimmbar. Ihre Eignung für die Grundversorgung im Alter ist daher umstritten. Die Rendite kann, insbesondere bei langen Laufzeiten, deutlich besser, aber auch wesentlich schlechter als bei konventionellen Lebensversicherungen sein, deren Kapitalanlage sich durch eine weite Mischung und Streuung auszeichnet. Bei der Grundversorgung für das Alter bedeutet die Möglichkeit eines wesentlich schlechteren Ergebnisses, bis hin zum Kapitalverlust, eine Gefährdung der Lebensgrundlage im Alter. Bei einer Zusatzversorgung hingegen über den lebensnotwendigen Grundstock hinaus kann dies anders sein. Der Versicherungsnehmer kann selbst Einfluss auf die Anlagestrategie nehmen. So kann er oft die mit dem Vertrag verbundenen Investmentfonds aus einem mehr oder weniger umfangreichen Sortiment selbst wählen. Hierbei ist häufig auch eine Verteilung des Sparbeitrages auf mehrere Investmentfonds möglich. Auch kann der Kunde die Auswahl der Investmentfonds, auch während der Vertragsdauer ändern: • Shift(ing) – Das vorhandene Fondsguthaben wird gesamt oder teilweise in einen oder mehrere andere Fonds übertragen. • Switch(ing) – Die zukünftigen Neuanlagen fließen, ohne Änderung der bisher erfolgten Anlage, in neu zu bestimmende Fonds. • Abrufoption. – Der Kunde kann sich während der Vertragslaufzeit beliebige Teilbeträge aus dem vorhandenen Fondsguthaben auszahlen lassen. (Teilrückkauf) • Sonderzahlungsoption. – Der Kunde kann sein investiertes Kapital durch Sonderzahlungen, in einen bereits bestehenden Vertrag, erhöhen. (Zuzahlung) Die Versicherungssumme im Todesfall ist bei der fondsgebundenen Lebensversicherung vertraglich oft in Höhe der Summe der zu zahlenden Beiträge (Beitragssumme) bestimmt. Diese kann jedoch bei vielen Anbietern auch beliebig durch Versicherungsnehmer bei oder sogar nach Vertragsabschluss erhöht oder reduziert werden. Wegen der rein auf Kontenbasis funktionierenden Verwaltung können fondsgebundene Versicherungen flexibler und transparenter als konventionelle Verträge sein. Allerdings erhöht jede vereinbarte Flexibilität auch Kosten der Verwaltung solcher Produkte. Die Transparenz seitens des Versicherers ist zwar hoch, doch ist die Beurteilung der Erfolgsaussichten von Fonds selbst für den Fachmann oft schwierig. Sie unterliegen dem Kursrisiko der Investmentfonds. Dieses Risiko kann aber durch Anlage in risikoarmen Fonds abgemildert werden, die allerdings auch eine deutlich niedrigere Renditechance haben. Letztlich kann die konventionelle Versicherung als Spezialfall der fondsgebundenen verstanden werden, bei der in einen sehr risikoarmen und wenig volatilen Fonds mit hohen Mindestgarantien investiert wird und durch ein Überschussbeteiligungssystem die noch verbleibenden Schwankungen weitgehend eliminiert werden können. Dadurch, dass dies mit kollektiven Mitteln geschieht, sind die Kosten für die Kapitalanlageverwaltung aber im Vergleich niedriger Lebensversicherungsverträge haben eine gegenüber anderen Verträgen extreme Laufzeit von Jahrzehnten, für die der Lebensversicherer an die einmal vereinbarten Beiträge gebunden ist, gleichgültig wie sich die wirtschaftlichen Umstände und die Lebenserwartung entwickeln. Zudem ist die Absicherung der Hinterbliebenen und der Altersversorgung von besonderer öffentlicher Bedeutung. Daher gelten in den meisten Staaten mit einem entwickelten Versicherungswesen für solche Versicherungsdienstleistungen strenge Regeln, die sicherstellen sollen, dass Lebensversicherer stets in der Lage sind, die einmal übernommenen Verpflichtungen für die ganze Vertragsdauer zu erfüllen. Hierzu müssen die Versicherer entsprechend den gesetzlichen Vorschriften Sicherheitsmittel (Solvabilität) zur Verfügung haben, also Kapitalanlagen, denen keine Verpflichtungen gegenüberstehen. Hierzu zählt auch die Vorgabe, dass Lebensversicherer in den Verträgen nur ausreichend vorsichtig gewählte Beiträge für die Übernahme der vertraglichen Verpflichtungen vereinbaren dürfen. Die Lebensversicherer müssen in vielen Staaten den Nachweis erbringen können, dass die jeweils vereinbarten Beiträge ein mit den Methoden der Versicherungsmathematik bestimmtes, aktuell bei Vertragsabschluss als ausreichend angesehenes Niveau nicht unterschreiten. Da die Hauptaufgabe einer Versicherung der Ausgleich von Risiken zwischen einer sehr großen Zahl gleichartiger Risiken ist Versicherung stets Massengeschäft. Eine Vereinheitlichung aller Verträge ist damit nicht nur ein Gebot der Rationalisierung, sondern vor allem auch eine Notwendigkeit, um die Gleichartigkeit aller Verträge zu erreichen und damit die wirtschaftliche Aufgabe der Risikominderung zu gewährleisten. Beitragsfreistellung In den meisten Ländern ist vorgesehen, dass die Beitragszahlung bei laufender Beitragszahlung jederzeit vom Versicherungsnehmer beendet werden kann. In dem Fall wird der Leistungsanspruch entsprechend gesenkt. Hierbei werden normalerweise im Vergleich zu Verträgen, die von vornherein nur die so abgekürzte Beitragszahlung vorgesehen haben, zusätzliche Kosten in Ansatz gebracht. Vorzeitige Kündigung und Rückkaufwert In vielen Ländern ist vertraglich oder gesetzlich vorgesehen, dass bestimmte Versicherungen vom Versicherungsnehmer vorzeitig gekündigt werden können. Versicherer können die Verträge normalerweise nur unter außerordentlichen Umständen kündigen, z. B. bei falschen Angaben bei Vertragsabschluss. Bei einer vorzeitigen Kündigung erhält der Versicherungsnehmer je nach vertraglicher Vereinbarung oder Art des Vertrages den sogenannten Rückkaufswert. Dieser wird in vielen Ländern vertraglich der Höhe nach vereinbart und unterliegt oft gesetzlichen Vorgaben. Oft ist er aber auch weitgehend, auch nach Vertragsabschluss, im Ermessen des Versicherers. Insbesondere behalten sich Versicherer oft vor, Rückkaufswerte zu reduzieren, wenn der aktuelle Wert der bedeckenden Kapitalanlagen niedriger ist als der Rückkaufswert. Damit soll verhindert werden, dass die Versicherungsnehmer mit der Kündigung gegen den Versicherer spekulieren können. Der Rückkaufswert ist meist in den ersten Jahren wesentlich niedriger als die Summe der bislang eingezahlten Beiträge, in einigen Ländern auch deutlich niedriger, als aktueller Wert der zukünftigen Ansprüche. Einige Länder schreiben vor, dass der Rückkaufswert wenigstens diesem aktuellen Wert entsprechen muss. Eine positive Rendite auf die eingezahlten Beiträge ergibt sich meist erst nach mehreren Jahren Laufzeit. Grund hierfür ist, dass die Beiträge höher sind, als für die Erbringung der reinen Leistungen benötigt würde. Daher ist der Wert des Vertrages anfangs niedrig im Vergleich zu den anfänglich gezahlten Beiträgen. Hinzu kommt, dass nur ein Teil der Beiträge zum Rückkaufswert beiträgt. Beitragsteile für Versicherungsschutz und Kosten der bereits zurückgelegten Zeit tragen nicht zum Rückkaufswert bei. Oftmals werden Stornoabschläge vereinbart. Sie werden damit begründet, dass der Lebensversicherer für vorzeitige Abgänge Anlagen höherer Liquidität und entsprechend geringerer Rendite vorhalten muss und daher die angestrebte Fristentransformation nicht idealtypisch realisieren kann. In der Praxis werden diese Leistungen zwar in der Regel aus aktuellen Zahlungsströmen bedient, da dieses Kapital aber dann nicht für Neuanlagen zur Verfügung steht, ist der Schaden kalkulatorisch dennoch entstanden. Ein weiterer Grund liegt in der auftretenden Antiselektion, da die Gefahr besteht, dass vor allem schlechte Risiken im Bestand bleiben. Zudem bedeutet eine vorzeitige Kündigung auch einen zusätzlichen Verwaltungsaufwand. Versicherungsdeutsch Ablebens- oder Todesfallversicherung Reiner Todesfallschutz Erlebensversicherung Reiner Sparplan ohne Versicherungsschutz, im Todesfall wird üblicherweise nur die Summe der bis dahin eingezahlten Beiträge rückerstattet oder der aliquote Anteil an der Versicherungssumme. Ab- und Erlebensversicherung Todesfallschutz kombiniert mit Erlebensfallversicherung Prämie bei Versicherungsvereinen auf Gegenseitigkeit spricht man von einem Beitrag. Bei Aktiengesellschaften von einer Prämie. In der Versicherungsmathematik ist meistens von Prämien die Rede. Gewinnbeteiligung Police Vertragsdokument Einmalerlag Einmalige Beitragszahlung Mindestversicherungssumme: EUR 1000,-- Mindesteintrittsalter: 3 Jahre (Bei Ableben der versicherten Person vor Vollendung des 7. Lebensjahres beschränkt sich die Versicherungsleistung auf die gewöhnlichen Beerdigungskosten in der jeweils von der Finanzmarktaufsicht festgelegten Höhe. Übersteigt die Deckungsrückstellung diesen Betrag, dann leisten wir die Deckungsrückstellung.) Höchsteintrittsalter: 75 Jahre Altersdifferenz max. 35 Jahre Endalter: höchstens 85 Jahre (der älteren Person) Versicherungsdauer: 2 - 65 Jahre, bei abgekürzter Prämienzahlungsdauer mindestens 15 Jahre
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