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Leasing

Leasing ist im zivilrechtlichen Sinn ein Nutzungsüberlassungsvertrag oder ein atypischer Mietvertrag. Der Begriff hat in der öffentlichen Kommunikation jedoch überwiegend eine umfassendere Bedeutung als Finanzierungsalternative, bei der das Leasingobjekt vom Leasinggeber beschafft und finanziert wird und dem Leasingnehmer gegen Zahlung eines vereinbarten Leasingentgelts zur Nutzung überlassen wird. 50 Jahre Leasing Im Jahr 1963 wurde das erste österreichische Leasingunternehmen gegründet. In diesen 50 Jahren hat sich Leasing als eine moderne Finanzierungsform für Investitionen aller Art in den Sparten Mobilien, Kraftfahrzeuge und Immobilien etabliert und viele betriebswirtschaftliche Gestaltungsmöglichkeiten ermöglicht. In den letzten 50 Jahren ist es der Leasingbranche gelungen, die erfolgreichste Alternative zum Bankkredit zu schaffen und eine hohe Akzeptanz sowie eine hohe Qualifikation hinsichtlich Branchen- und Produktimage aufzubauen. Jedes dritte neu zugelassene Fahrzeug in Österreich wird bereits geleast. Zusätzliche Serviceprodukte, wie Baumanagement bei Immobilienprojekten und Fuhrpark Management im KFZ-Bereich, kommen dem zunehmenden Trend, zeitintensive Prozesse an externe Partner auszulagern, entgegen und ermöglichen energieeffizientes Bauen und schadstoffarme Mobilität. Leasing hatte in den vergangenen 5 Jahrzehnten stets einen bedeutenden Anteil an der Investition neuer Technologien. Grundlage der „Leasing-Philosophie“ ist einerseits der Nutzungsgedanke, wonach die Verfügungsmöglichkeit und nicht das Eigentumsrecht für eine profitable und wirtschaftliche Verwendung eines Investitionsgutes entscheidend ist, andererseits die flexible und an die Bedürfnisse des Leasingnehmers angepasste Zahlungsform. Leasing ist zwar mit einer Kreditfinanzierung, wie z. B. dem Abstattungskredit oder dem Darlehen vergleichbar, es bestehen jedoch gravierende wirtschaftliche, rechtliche und steuerliche Unterschiede Leasingverträge haben einen ähnlichen Charakter wie Mietverträge. Von der Miete unterscheidet sich Leasing durch die Tatsache, dass die mietvertraglich geschuldete Wartungs- und Instandsetzungsleistung bzw. der Gewährleistungsanspruch auf den Leasingnehmer umgewälzt wird. Dies geschieht im Austausch gegen die Abtretung der Kaufrechte seitens des Leasinggebers und die Finanzierungsfunktion beim Leasing. Der Leasingnehmer trägt hierbei die Sach- und Preisgefahr. Leasingverträge sind somit „atypische“ Mietverträge. Als Leasinggeber treten sowohl unabhängige Leasingunternehmen auf, als auch mit den Interessen einer Bank oder eines Herstellers verbundene Leasingunternehmen. Leasingverträge können mit zusätzlichen Vereinbarungen wie der Übernahme der Wartung des überlassenen Objekts durch den Leasinggeber gegen einen monatlichen Pauschalpreis verbunden sein. Leasing ist populär, weil die psychologische Hemmschwelle beim Abschluss eines Vertrages niedriger ist als bei der Stellung eines Kreditantrages bei einer Bank. Je nach Einzelfall kommen Steuer- und / oder Bilanzvorteile zum Tragen. Das zivilrechtliche Eigentum und das wirtschaftliche Eigentum können bei Leasinggeschäften auseinanderfallen. Im deutschen Sprachraum wird unter Leasing meist ein Nutzungsüberlassungsvertrag verstanden, bei dem der Leasinggeber zivilrechtlich Eigentümer des Leasingobjektes bleibt. Andere Konstellationen werden als Mietkauf bezeichnet. Im internationalen Sprachgebrauch ist unabhängig von der Frage, wem das wirtschaftliche Eigentum am Objekt zuzuordnen ist, die Bezeichnung Lease mit Unterscheidungen beispielsweise in Operate Lease und Capital Lease üblich. Abgrenzung „Finanzierungsleasing“ – „Operatingleasing“ in Österreich: Finanzierungsleasing Leasingverträge sind in der Regel für längere Laufzeiten abgeschlossen, Finanzierungsleasingverträge sind entweder Vollamortisationsverträge (Full-pay out) oder Teilamortisationsverträge (d.h. die Investitionskosten werden während der Laufzeit nicht zur Gänze rückgeführt). Typisch für Finanzierungsleasingverträge ist die Verlagerung der Gefahr des zufälligen Unterganges und der zufälligen Beschädigung des Leasinggegenstandes auf den Leasingnehmer bzw. Vereinbarungen am Ende der Vertragslaufzeit in Form von Kaufoptionen, Andienungsrechten oder Verwertungsvereinbarungen. Operatingleasing Es werden nur Teilamortisationsverträge abgeschlossen bzw. kurzfristige (< 1 Jahr) Mietverträge. Beim Leasinggeber verbleibt das restliche (nicht amortisierte) Investitionsrisiko, es bestehen selten Vereinbarungen am Laufzeitende fast alles ist zu leasen: • Mobilienleasing • Immobilienleasing • Fahrzeugleasing (Spezialfall von Mobilienleasing) • Flottenleasing (Spezialfall von Fahrzeugleasing) Am Ende der Leasingvertragsdauer ergeben sich für den Leasingnehmer grundsätzlich folgende Alternativen:  Verlängerung des Leasingvertrages  Rückgabe des Objekts in vertraglich bedungenem Zustand an den Leasinggeber  Abschluss eines Folge(Leasing)vertrags  Kauf des Leasingobjekts Die Leasingentgeltkalkulation basiert auf finanzmathematischen Kriterien und folgenden Kalkulationsbestandteilen:  Investitionskosten (abzgl. Eigenmittel des Leasingnehmers)  Vertragsdauer  Restwert  Finanzierungskosten (Zinsen, Risikokosten, Gewinnspanne, Steuern)  Sonstige Kalkulationsbestandteile (Verwaltungskosten Was kann geleast werden? Nach Leasingobjekten werden drei Sparten unterschieden Zum überwiegenden Teil werden Mobilien und Kraftfahrzeuge fabrikneu verleast, ebenso ist aber auch das Leasen von gebrauchten Objekten möglich. Immobilien-Leasing umfasst in der Regel Bauvorhaben. Aber auch fertige Gebäude können Gegenstand eines Leasingvertrages sein. Grundsätzlich können alle Objekte geleast werden, die eine längere Lebensdauer haben. Mobilien Geräte, Maschinen, Vorrichtungen, EDV, Möbel etc Kraftfahrzeuge PKW, LKW, Autobusse, Motorräder, Sonderfahrzeuge etc. Immobilien Baulichkeiten auf Eigen- oder Fremdgrund
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